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  • Sonja Kuhl

Tipps, die dir helfen können, negative Gedanken loszuwerden


Eine Person rauft sich die Haare. Negative Gedanken können ganz schön herausfordernd sein.
Dauerhaft negative Gedanken können uns verzweifeln lassen.

Wenn du oft negative Gedanken hast, dann ist das hier für dich.

 

Inhalt

 

Negative Gedanken sind völlig normal – und wichtig. Warum? Wir haben ein katastrophisches Gehirn. Es ist darauf programmiert, potenzielle Gefahren zu erkennen und uns darauf vorzubereiten. Das ist schlichtweg ein Überbleibsel unserer evolutionären Entwicklung.


Warum unser Gehirn manchmal aus Alltag Katastrophe macht

Wichtig ist das, wenn wir tatsächlich in Gefahr sind. Weil unser Gehirn aber nicht so leicht raus kann aus seiner evolutionären Prägung, rückt es oft eher alltägliche Probleme, Schwierigkeiten und To Dos in den Mittelpunkt. Selbst in harmlosen Situationen neigen wir dazu, das Schlimmste zu erwarten. Wenn wir unseren Fokus dann nicht aktiv verschieben, sehen wir automatisch eher Negatives:

  • Mangel ↔️ Fülle.

  • Was nicht gut läuft ↔️ was gut läuft.

  • Was wir nicht können ↔️ was wir können.


Und dann? Geraten wir in eine negative Gedankenspirale, die sich immer schneller dreht bis die Welt, oder zumindest unser aktuelles Thema, grau, düster und ausweglos aussieht.


Wie wir die Gedankenspirale durchbrechen können

Unsere Aufgabe ist dann, diese Gedankenspirale aktiv zu durchbrechen, um eine neue Perspektive zu ermöglichen. Folgendes können Schritte sein:



Eine Person liegt im Bett mit grüner Bettwäsche und verdeckt die Augen mit der Hand.


Das ist gar nicht so einfach, denn dazu musst du deine eigenen Gedanken aktiv hinterfragen. Das erfordert viel Mut. Wir Menschen sind oft auf der Suche nach Bestätigung unserer selbst, und auch für unsere Gedanken. Und uns selbst einzugestehen, dass das, was wir da denken, alten Mustern folgt und nicht unbedingt der Wahrheit entspricht, kann ganz schön schwierig sein.


Ein leeres Notizbuch, darauf eine Kugelschreiber und getrocknete Blätter und Blüten.

2. Ein Dankbarkeits-Tagebuch führen

Oder ein Tagebuch, in das du schreibst, was dir an diesem Tag besonders gut gelungen ist. Das hilft, deine Aufmerksamkeit auf Gutes in deinem Leben zu verschieben. An manchen Tagen, die besonders stressig waren, ist das gar nicht so einfach. Es können auch kleine Dinge sein. Eine schöne Blume am Wegesrand, etwas, worüber du gelacht hast oder die Pause bei Vogelgezwitscher.


Person liegt mit einer Decke zugedeckt und entspannt. Eine weitere Person stellt Klangschalen auf den Körper der liegenden Person.

3. Sound Bath und Meditation

Wenn wir bei einem Sound Bath entspannen oder bei einer Meditation ganz im Hier und Jetzt sind, kann unser Unterbewusstes lauter werden, unsere Gedanken in neue Bahnen lenken und uns eine neue Perspektive auf alte Themen geben. Wir können unsere Gedanken dann viel besser mit Abstand betrachten, ohne sie zu bewerten. Am besten legst du Block und Stift in deine Nähe, damit du deine Ideen direkt aufschreiben kannst und sie nicht vergisst. Bitte praktiziere Formen der Meditation nur, wenn du dich in einer Verfassung befindest, in der du klar urteilen kannst. In depressiven Zuständen können sich negative Gedanken während Meditation und Sound Bath verschlimmern.




4. Positive Gegenargumente finden

Schreibe einmal all die Gedanken auf, die dir so im Kopf umherschwirren. Das allein ist für mich schon ein Schritt heraus aus dem Kreislauf. Wenn sie einmal auf dem Papier stehen, muss kann ich sie nicht mehr vergessen und muss nicht mehr ständig darüber nachdenken. Vielleicht funktioniert es ja für dich auch.


Wenn du deine Liste an negativen Gedanken hast, schau mal, ob du für jeden Punkt ein Gegenargument findest. Wenn du zum Beispiel Angst vor einem Vortrag hast, den du halten musst, kannst du dir überlegen: Wann in der Vergangenheit habe ich schonmal vor einem Menschen gesprochen, und es ist mir gut gelungen?



Drei Freund*innen. Eine erzählt, die anderen beiden hören zu.

5. Mit anderen Menschen über dein Thema sprechen

Wenn du dir unsicher bist, ob das, was du denkst, tatsächlich wahr ist, kannst du mit Freund*innen oder Therapeut*innen über den Thema sprechen. Wende dich dafür an Menschen, von denen du weißt, dass sie gute Zuhörer sind und denen dein Wohlbefinden am Herzen liegt.


Es geht nicht darum, keine negativen Gedanken mehr zu haben

Das ist leichter geschrieben und gelesen und getan. Und es geht ja auch nicht darum, gar keine negativen Gedanken mehr zu haben und toxisch positiv durch die Welt zu laufen. Manche Dinge sind einfach Mist und unfair, gerade wenn es um das große Ganze in der Welt oder absolute Endgegner wie schlimme Krankheiten geht. Aber: Im Alltag deiner kleinen Welt entscheidest du, ob du dich auf die Blume am Wegesrand oder auf den Kackhaufen auf de Gehweg fokussierst. 🌸↔️💩



Sonnenschein auf Holzboden. Die Sonne leuchtet Tulpen in einer Vase an. Im Hintergrund sind Matten, Decken und Kissen für ein Retreat bereitgelegt.
Impressionen vom Tune & Bloom Workshop zum Frühlingsanfang.

Mehr Fülle und Freude in dein Leben bringen

Wie kannst du mehr Fülle entdecken, die bereits da ist? Und wie bringst du mehr Fülle in mein Leben? Das kannst du im nächsten Tune & Bloom Workshop herausfinden. Yoga soll uns helfen, mit uns selbst in Kontakt zu kommen. Eine Achtsamkeitsmeditation lässt uns ganz im Moment sein. Mit Journaling-Fragen können wir unser Unterbewusstes anzapfen und Gedankenmuster hinterfragen. Ein Sound Bath kann Entspannung und neue Erkenntnisse bringen. Bist du dabei?


Für mehr Infos und zur Anmeldung hier klicken.


📷 Sonja Kuhl; Wix

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